Sonntag, 23. Februar 2014

Auf großer Tour!

in Denham Westaustralien 6537, Australien
Jaa wir leben noch! Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir endlich mal freies W-Lan auf dem Campingplatz. Completely awesome!:>
Wir befinden uns mittlerweile an der Westküste Australiens, aber der Reihe nach.
Mit meinen Eltern hatten wir unheimlich schöne Wochen, in denen wir erneut die Great Ocean Road zusammen und weiter bis Adelaide gefahren sind. Diesmal haben wir uns aber um einiges mehr Zeit für die Great Ocean Road gelassen als nur ein Wochenende.:D Trotzdem wir das meiste ja schon kannten, war es echt schön, vielleicht gerade weil wir uns recht viel Zeit gelassen haben. Natürlich haben wir dadurch auch noch etwas mehr gesehen als beim ersten mal und so auch in dem beliebten Strandort Apollo Bay mehrere Nächte verbracht, wo ich beim ersten Mal schon gerne gestoppt hätte.
Nach der Great Ocean Road wollten wir eigentlich auf eine kleinere Insel kurz vor Adelaide mit dem Namen "Kangaroo Island", leider war die Fähre unbezahlbar und daher verbrachten wir mehrere Tage entlang der Küste bei Kangaroo Island und fuhren dann weiter ins "Barossa Valley" einem Weingebiet oberhalb von Adelaide.
Nach wunderschönen 2 Wochen gemeinsamen Urlaubs trennten sich dort unsere Wege, meine Eltern mussten zurück nach Melbourne, von wo ihr Rückflug ging und Kilian und ich setzten unsere Reise fort in Richtung Perth. Da wir oberhalb von Adelaide waren und es praktischer war von dort nicht durch Adelaide selbst zu fahren, übersprangen wir die Stadt an sich (da soll eh nicht so viel los sein..:D). Nach einem kleineren Abstecher lag dann schon bald eine ca. 1200km lange Strecke durch die Wüste vor uns, die "Nullarbor Plains". Es handelt sich dabei um eine ziemlich große Kalksteinplatte, welche vor tausenden von Jahren mal unter dem Meeresspiegel gelegen hat, und auf welcher deshalb nur kleines Gestrüpp wächst und sonst nichts (also 1200km kein einziger Baum oder richtiger Busch!). Auf der Strecke gibt es in ca. 200km Abständen immer ein sogenanntes "Roadhouse" bestehend aus Tankstelle und Übernachtungsmöglichkeit, richtige Städte sind eher Fehlanzeige, wenn da jemand wohnt sind es Angestellte des Roadhouses oder Aborigines, da Teile der Nullarbor Plains Aboriginal Land sind. War schon komisch.. wir durchfuhren die Nullarbor Plains innerhalb von zwei Tagen. Am ersten Tag legten wir knappe 700km zurück und am zweiten Tag den Rest.. wir sind also eigentlich nur gefahren und nur kurz an einem Lookout angehalten und um zu Tanken:D Am ersten Tag überfuhren wir auch die Grenze zu Western Australia, wodurch wir etwas durcheinander gerieten, da wir damit auch in eine andere Zeitzone fuhren (nun sind wir Deutschland nur noch 7 Stunden voraus:) ). Nach dieser Mörderstrecke gönnten wir uns dann aber auch entspannte Tage in dem Ort Esperance und dem Nahe gelegenen Nationalpark "Cape Le Grande", welche etwas weiter im Süden an der Küste liegen. (Zur Orientierung: ) Valentinstag verbrachten wir auch dort und schauten uns ein Pferderennen an, welches zufällig am selben Tag war. Am folgenden Samstag machten wir einen über 700km langen Abstecher ins Inland um uns den berühmten "Wave Rock" anzusehen (wer noch nie davon gehört hat: es handelt sich um eine riesige Gesteinsform, welche aussieht wie eine Welle, kurz bevor sie bricht). Geplant war eigentlich, dass wir dort übernachten wollten, uns war es dort aber zu heiß und der Campingplatz gefiel uns auch nicht, daher übersprangen wir die Übernachtung dort und fuhren direkt zu unserem nächsten Ziel, wieder einer Stadt an der Südküste. Wir fühlten uns wie die Japaner: Hinfahren, aus dem Auto springen, schnell von allem Fotos machen und weiter!:D Danach ließen wir uns wieder etwas mehr Zeit und tuckerten sozusagen immer weiter der Westküste entgegen. Dort gibt es große Tropfsteinhölen, welche man besichtigen kann, was wir uns natürlich nicht eingehen ließen. Mit einer geführten Tour stiegen wir hinab in die Tiefen von "Jewel Cave", einer unheimlich großen Tropfsteinhöhle (und wenn ich groß schreibe, dann meine ich wirklich GROẞ!! man könnte da Kilometer weit drin herumlaufen!) mit unzähligen, fabelhaft aussehenden Stalaktiten und Stalakmiten. Ein tolles Erlebnis! Leider war es zu dunkel um aussagekräftige Fotos zu machen:/ Unsere Reise führte uns, früher als eigentlich geplant, in den folgenden Tagen weiter bis hoch nach Perth, wo wir in dem Vorort Freemantle mehrere Nächte verbrachten und uns Freemantle, sowie auch Perth anschauten. Freemantle gefiel uns sehr gut, da der Vorort eine wunderschöne kleine Innenstadt mit Markt hat, wo man wunderbar bummeln konnte und nicht zu vergessen wir endlich mal wieder in Kilians heiß beliebtes Fitnessstudio gehen konnten.:D
Auf unserer Reise bis Perth hatten wir uns nun auch entschieden, wie es danach weiter gehen sollte. Nach voreiligen Plänen, fast den kompletten Kontinent in ca 2 Monaten zu umrunden und von Brisbane zurück zu fliegen, stellten wir fest, dass dies ungefähr 300km Fahrt am Tag bedeuten würde.. wir entschlossen uns dann doch lieber von Perth nach Hause zu fliegen und noch in Ruhe bis Exmouth die Westküste hochzufahren, einem Ort in einer Bucht, wo man an einem Korallenriff schnorcheln und mit Delfinen und Walhaien schwimmen kann.
Genau das tuen wir nun und befinden uns gerade in der großen Bucht "Shark Bay" im Ort Denham. Die Landschaft hier ist einfach atemberaubend, besonders die Strände und man kann hier ebenfalls Delfine und Schildkröten sehen:). Nächster stop wird "Coral Bay" sein, von dem einige Leute sagen, es sei der schönste Strand in ganz Australien...wir werden sehen.:)

Urlaub mit meinen Eltern

The Nullarbor Plains

Esperance - Nationalpark Cape Le Grande & Pferderennen


Wave Rock

Freemantle

Ich hoffe das nächste W-Lan ist nicht ganz so weit entfernt..aber spätestens in Perth hört ihr wieder von uns:) <3

Montag, 27. Januar 2014

Aquanita Racing und was sonst so geschah..

in Caulfield Racecourse, Caulfield North VIC 3161, Australien

Jap Melbourne gefällt uns ziemlich gut, deswegen waren wir auch so lange da :D
Ist mal wieder höchste Zeit für ein Update hier...W-Lan ist in Australien echt selten und totaler Luxus!
Also...

Nachdem wir von der crazy Farm wieder ins Hostel gezogen sind, habe ich mich weiter mit Jobsuche befasst, während ich nebenbei weiter Spenden gesammelt habe. War jetzt nicht so die Goldgrube.. Kilian hat noch einige Jobs von Lock and Load bekommen und daher nicht so viele Schichten beim Spendensammeln gemacht wie ich. Hätte ich auch nicht, hätte ich einen besseren Job gehabt!:D Das hat sich dann noch bis ein Wochenende vor Weihnachten so hingezogen, bis ich plötzlich Antwort auf eine Bewerbung an einen Rennstall für Pferde bekam! (ja ich hab echt jede Möglichkeit in Erwägung gezogen bei meiner Jobsuche :D) Ging dann alles ganz schnell, Bewerbungsgespräch gehabt und direkt den Montag drauf dort angefangen. Der Rennstall heißt „Aquanita Racing“ und liegt direkt an einer Pferderennbahn in einem Vorort von Melbourne, Caulfield. Der Rennstall ist ziemlich riesig und sogar recht erfolgreich in Australien (einige ihrer Pferde sind mehrere Millionen Dollar wert!), es gibt sogar einen zweiten in Perth mit dem selben Namen. Da mir dort eine Unterkunft zur Verfügung gestellt wurde und Kilian dort auch mitwohnen konnte, sind wir am Sonntag vor Weihnachten auch direkt dort eingezogen. Es war ein normales Wohnhaus, in dem wir zusammen mit einem Jockey, Glen gewohnt haben, der arbeitet natürlich auch bei Aquanita Racing, jedoch nicht für den selben Trainer wie ich. Leider wurden wir von ebendiesem nicht gerade empfangen...obwohl ich mit ihm telefoniert hatte und er eigentlich wusste, wann wir kommen, war er am Ende nicht da. So standen wir etwas blöd im Regen vor unserem neuen zu Hause.. nach stundenlangem klopfen, ums Haus schleichen und tausenden versuchen ihn anzurufen, fand uns die nette Nachbarin, Debby und bot uns an, dass wir unsere Sachen vorerst bei ihr im Haus lassen könnten. Wir wollten nämlich noch in die Stadt und Weihnachtsgeschenke besorgen. Das freundliche Angebot nahmen wir dankend an und hofften, dass Glen aufgetaucht sein würde, bis wir wieder zurück waren. Leider war dem nicht so.. nach einem Telefonat mit meinem neuen Chef stellte sich heraus, dass dieser Glen in der Zwischenzeit endlich erreicht hatte! Da dieser sich aber wohl nicht dazu bequemen wollte uns reinzulassen, konnte mein Chef uns nur erlauben durchs Fenster zu klettern und uns sozusagen selbst reinzulassen. War keine Schwierigkeit für Kilian durchs Badezimmerfenster reinzukommen. In dem Moment habe ich beschlossen, dass ich niemals ein Fenster in diesem Haus offen lassen werde, wenn ich weg gehe! So sind wir also in unser neues zu Hause eingebrochen, ähm ich meine natürlich eingezogen!:D Naja es war nicht das schönste und es war auch nicht das sauberste, aber nachdem wir uns ein wenig eingerichtet hatten und alles einmal durchgeputzt hatten, hab ich dort ganz gerne gewohnt:) Am Montag war dann mein erster Arbeitstag, das hieß um 3 Uhr morgens aufstehen, denn um 4 Uhr beginnt der Arbeitstag bei Aquanita Racing. Um 9 Uhr morgens ist dann erstmal Schluss und Nachmittags musste ich dann nochmal von 14-16 Uhr hin. Am Anfang war es echt hart jeden Morgen so früh aufzustehen, doch so langsam habe ich mich dann dran gewöhnt. Bei der Arbeit die ich gemacht habe, handelt es sich meistens darum Pferde zu Satteln, sie zur Rennbahn zu bringen, oder zum Laufband, mit ihnen schwimmen zu gehen, sie zu waschen und so weiter, dazu muss man sagen, dass die Pferde dort zum Teil nicht gerade leicht zu händeln waren, ist schon ein bisschen mehr Temperament als bei normalen Reitpferden! Natürlich nicht zu vergessen, meine (nicht) Lieblingsaufgabe: Boxen ausmisten:D So ist das, es gibt in jedem Job etwas, was man nicht so mag. Im großen und ganzen war ich aber echt superhappy mit meinem Job, einmal weil ich endlich richtige Arbeit gefunden hatte, zum anderen hat es mir wirklich Spaß gemacht (meistens zumindest) und ich habe wirklich unheimlich viel gelernt! Sogar neue Freundschaften habe ich geschlossen, zum ersten mal auch mit waschechten Australiern und nicht mit deutschen Backpackern in Australien :D Dadurch war das frühe aufstehen auch nurnoch halb so schlimm, als ihr vielleicht jetzt denkt:) Ich habe meine Arbeit dort richtig angefangen zu lieben! <3 Leider ist das ganze schon wieder vorbei.. aber der Reihe nach!

Weihnachten haben wir zusammen mit meinem Cousin und seiner Frau bei ihrer Familie verbracht, gab großes Christmaslunch am 25. - superlecker! Da die Familie ziemlich groß ist, waren so um die 30 Leute da, war ordentlich was los! Völlig anders als zu Hause, aber trotzdem schön:) Jeder bringt was selbstgemachtes zu Essen mit, so entsteht ein großes Buffet, es wird zusammen an einer großen Tafel gegessen und getrunken, viel gute Laune und natürlich wird bei 33 Grad im Pool gebadet. So sieht australisches Weihnachten aus:D

Jaa und dann war auch schon Silvester! Leider hatte ich da nicht das Glück am 01.01.2014 frei zu bekommen, so wie am 25.12. Daher verlief unser Silvester sehr ruhig. Wir sind rüber zu Debby (unserer netten Nachbarin) und haben zusammen gegessen und gequatscht und uns dann im Fernsehen das große Feuerwerk im CBD von Melbourne und Sydney angeschaut. Da ich um 4 Uhr morgens auch schon wieder arbeiten musste, sind wir auch recht früh ins Bett, sodass ich noch 2 Stunden schlafen konnte..na immerhin:D Der Arbeitstag war dann aber auch gar nicht so schlimm wie ich gedacht hatte:) Hier in Victoria wird Silvester eh etwas anders gefeiert als in Deutschland. Es ist verboten selber Feuerwerk zu machen, man kann auch keines im Laden kaufen. Daher gehen die Menschen eher in Clubs feiern und gucken sich das von der Stadt organisierte Feuerwerk an. War trotzdem schon witzig auf dem Weg zur Arbeit noch einige New Year Partys mitzukriegen, wo man selber doch schon wieder wach war.:D In der Nacht habe ich doch auch schon ein bisschen sehr wehmütig nach Deutschland geblickt und mir gewünscht, ich hätte mit euch da zu Hause eine richtige Party steigen lassen!:/ Zum Glück gibt es Silvester jedes Jahr wieder!:):D Und wenn ich eines gelernt habe letztes Jahr, dann dass man viele Dinge selbst in die Hand nehmen muss, wenn man sich etwas wünscht und es erreichen will und oft nur der Anfang das schwierigste ist. Also nehmt euer Glück selbst in die Hand, macht selbst was aus 2014 und wartet nicht darauf, dass es von alleine passiert!:)

Gearbeitet habe ich insgesamt einen Monat bei Aquanita Racing, genauer gesagt bis letzte Woche Dienstag. Am Wochenende vom 10.-12. Januar waren Kilians Eltern dann in Melbourne, welche Urlaub in Australien gemacht haben und uns dann natürlich auch besuchen kamen. Das Wochenende war von viiiiiel Essen gehen und etwas Sightseeing around Melbourne geprägt:D im Großen und Ganzen aber ein sehr schönes Wochenende!:)
In der Woche danach am Donnerstag haben wir uns noch die Australien Open angeschaut, Tennis ist ja eigentlich nicht so mein Ding, war aber doch ganz interessant. Schade nur, dass in der Woche jeden Tag um die 45 Grad waren und daher gerade an dem Tag, als wir dort waren, die Spiele wegen zu großer Hitze eingestellt wurden. Sehr ärgerlich!

Letzte Woche Dienstag, also an meinem letzten Arbeitstag, sind dann auch meine Eltern in Melbourne gelandet, die wir vom Flughafen abgeholt haben. Natürlich gab es ein großes Wiedersehen, auch mit meinem Cousin und seiner Frau. In den folgenden Tagen zeigten wir meinen Eltern dann Melbourne und auch wo wir gewohnt hatten und ich gearbeitet hatte. Letzten Freitag ging es dann zu sechst los nach Walkerville, 200km von Melbourne entfernt an der Küste, zusammen mit meinem Cousin und seiner Frau. Ihre Familie hat dort ein Ferienhaus mit traumhafter Aussicht über das Meer und den Wilsons Promontory Nationalpark. Wir verbrachten ein wunderschönes Wochenende mit viel gutem Essen, Sonne, Strand und Meer (und ziemlichem Sonnenbrand). Es war wirklich unheimlich schön dort!*.* Heute Abend ging es dann zurück nach Melbourne und morgen geht es dann zusammen mit meinen Eltern los auf unsere große Tour! Endlich!! Wie lange haben wir davon geträumt und tausende Pläne geschmiedet und sie wieder verworfen! Vorerst soll es über die Great Ocean Road nach Adelaide gehen und auf weitere Sicht gesehen nach Perth, wann wir dort landen werden und über welche Umwege steht aber noch offen.. genauso wie der Rest unserer Reise durch Australien :D wir werden sehen:) Im Moment ist die Hauptsache, dass wir endlich nach 2 1/2 Monaten Melbourne hier los kommen! Endlich!!

Australian Open

Aquanita Racing

Duke of Marmalade/Not Always


Walkerville <3

Im Wilsons Promontory Nationalpark


Kussi <3

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Whats happening in Melbourne?

in Melbourne VIC, Australien
Hey Guys!
Wir sind ja nun schon seit einiger Zeit in Melbourne und ein Update ist hier mal wieder nötig.. also mal ganz von vorne:
Als wir von der Great Ocean Road Tour wieder da waren ging es weiter auf Jobsuche. Das hieß Bewerbungen verschicken und in die Läden gehen und Lebensläufe abgeben. Wie ich das mittlerweile hasse! Vor allem, weil wirklich selten eine Antwort zurück kommt... Kilian der Glückspilz hatte schon am Mittwoch der Woche ein Bewerbungsgespräch für eine Firma, welche Arbeiter an Events vermittelt, genannt "Lock and Load" (hat Kilian in seinem Blog etwas mehr zu geschrieben, falls ihr da genauer was von wissen wollt). Somit konnte er Ende der Woche und die ganze folgende Woche recht viel arbeiten. Mich hatte es leider nicht so gut getroffen, sodass ich bis auf Weiteres arbeitssuchend blieb. Da das ganze Wohnen in Melbourne auf die Dauer ohne Job zu teuer wurde und Kilian wohl erst wieder das nächste Wochenende arbeiten konnte, entschlossen wir uns vom 01. Dezember an eine Woche wwoofen zu gehen. Hatten wir ja schon mal gemacht und hatte uns da sehr gut gefallen, gesucht und gefunden war eine passende Farm schnell. Salts Run in Strathewen sollte es werden. Also fix zum Auto, Sachen rein und los! Eineinhalb Stunden und einen Umweg, plus Anruf auf der Farm und einer Wegerklärung später standen wir an der Einfahrt zur Farm. Sicher waren wir uns nicht, ob das da so richtig war, denn es gab kein wirkliches Schild mit Farmnamen oder ähnliches und die "Auffahrt" ging gefühlte 90° steil nach unten...immerhin ein Briefkasten mit Hausnummer war da. Kurz ausgestiegen und über den "Auffahrtabgrund" geschaut, stellte sich heraus, dass es nur ein kurzes sehr steiles Stück gab und es danach nur noch steil runter ging, das ganze in einer Kuhle endete und dann genauso wieder hoch ging, wie zuvor runter...na supi, ist doch kein Problem für einen 20 Jahre alten, voll beladenen Kombi :))! Was blieb uns anderes übrig? Also Josie ans Steuer und ganz langsam die Achterbahnauffahrt lang, während Kilian auf die tausend Löcher und Regenfurchen aufmerksam machte, die überall darauf warteten uns zu zerlegen. Unerwartet schafften wir es doch heile bis zum Haus, welches sich hinter dem Hügel befand, den wir wieder hoch mussten. Es stellte sich heraus, dass noch einige andere Wwoofer da waren (darunter natürlich auch Deutsche, die sind hier ja sowieso überall). Nach einigen Problemen beim Parken des Autos, da noch ein Hügel erklommen werden musste, den diesmal Kilian mit bravour meisterte, nachdem ich es mit durchdrehenden Reifen nicht hinbekommen hatte, wurden wir freundlich mit Mittagessen empfangen. Die beiden deutschen Mädels zeigten uns danach ihren Caravan, in dem wir auch schlafen sollten, welchen wir, nach Inspektion der für zwei Personen zu kleinen Matratze auf irgendwelchen Kisten drappiert als Bett und mit Insekten bewohnt, dankend ablehnten und uns dafür entschieden in unserem Auto zu schlafen. Seitdem wir bei IKEA (ja die gibt's sogar am anderen Ende der Welt!) eine Matratze besorgt haben ist es auch echt schön muggelich dadrin! Im weiteren Verlauf des Tages erfuhren wir dann noch, dass es nur ein Plumplsklo (Dixitoilette mit Loch im Boden darunter) für dringende Geschäfte gab, oder uns sonst die uns umgebende Landschaft für ein stilles Örtchen blieb. Eine Dusche würde uns einmal die Woche gewährt werden, oder wir könnten uns im See waschen (diese Seen gibt es auf jeder Farm und werden dort meistens Dam genannt, sie dienen zur Regenwassersammlung und sind oftmals dazu da, Tiere mit Trinkwasser zu versorgen). Wie wir nach der Nachmittagsarbeit feststellen mussten, waren die täglichen "Duschen" im See auch nötig, da man bei der Arbeit wirklich viel schwitzte und auch ziemlich dreckig wurde. Im Verlaufe der Woche bekam der Dam von Kilian den speziellen Spitznamen "Scheißgrube", da man beim betreten des Grundes mindestens bis zum Knöchel und Schlamm, oder Kacke(!?) stand... so genau möchte ich glaube ich gar nicht wissen, was das war..
Bei der Arbeit handelte es sich um Tiere füttern, Schafe und Kühe wieder einfangen und treiben (dazu später mehr), Unkraut jäten, Heu mähen, zusammenharken und in einen Anhänger häufen und Steine mit der Spitzhacke schlagen. Ja richtig gelesen, Steine mit einer Spitzhacke schlagen, wie früher die Knastis!:D War mit Abstand auch am anstrengendsten...ich hab nach 15 Minuten die Hacke kaum noch wieder hoch bekommen:D Ist wohl eher was für starke Männer...ähm ich meine natürlich Kilians!:D
Da es irgendwo ein Loch im Zaun gab und deswegen die Schafe immer ausbrachen, mussten wir Wwoofer diese wieder einfangen, nachdem Hazel (die Farmerin, welche übrigens ganz allein war und auch am Nachmittag schon gerne mal einen Scotch mit Cola trank :D) das Loch irgendwann mal geflickt hatte. Da die Schafe aber auf der ganzen Farm frei herum liefen, mussten wir sie erst einmal alle zusammentreiben und dann zu ihrer Weide. Dies gestaltete sich noch recht einfach und hat auch richtig Spaß gemacht. Nachdem die Schafe wieder auf ihrer Weide waren, sollten sie aber noch auf eine daneben liegende Weide. Es gab ein Tor zwischen diesen beiden Weiden, sollte also eigentlich nicht so schwer sein, wären da nicht noch zwei Pferde und ungezählte Kühe auf der selben Weide wie die Schafe.. der Plan bestand darin, dass einer von uns (wir waren zu 5.) mit dem Quad runter zum Tor fuhr um dies zu öffnen, während die anderen zusammen die Schafe dorthin und dann durch das Tor treiben würden. Das erste Problem bei dem Plan bestand darin, dass während wir diesen ausgeklügelt hatten, die Pferde, welche normalerweise frei auf der Farm herumlaufen durften und dies momentan auf Anordnung von Hazel aber nicht durften, zum Tor gekommen waren, durch welches wir das Quad auf die Weide bekommen mussten. Also erst mal Pferde weglocken...aber wie, wenn diese gerne raus wollen und genau wissen was wir vor haben? Kim (eine von den beiden deutschen Mädels) und ich waren schon auf der Weide und gingen kurzerhand weiter rauf und vom Tor weg, eines der beiden Pferde folgte uns. Nur das Zweite war sich ziemlich sicher irgendwann raus zu kommen, wenn es am Tor bleiben würde. Daher gingen die anderen auch vom Tor weg, ließen aber das Quad stehen...es kam wie es kommen musste. Da das ganze Gebiet sehr hügelig war, stand das Quad natürlich auch am Hang.. gerade als keiner mehr in Reichweite war, begann es loszurollen, geradewegs auf das Tor zu! Ich sah es schon dagegen krachen und kaputt gehen, als genau das geschah, es aber nicht kaputt ging, sondern das Tor auf ging und es weiter den Hang runter nun über die Weide rollte und dabei immer schneller wurde! Ich glaube in dem Moment als das Quad gegen das Tor stieß, dieses auf ging und das Pferd panisch zur Seite sprang, ging auch das große Geschrei los. Alle rannten um das Quad in seiner rasanten Talabfahrt zu stoppen und gleichzeitig auch um das Tor wieder zu schließen, weil natürlich das Pferd nun seine Chance sah. Zum Glück konnten wir die Situation retten, Nicola (der Franzose unter uns) stoppte das Quad, während Gerda (die zweite Deutsche) das Tor rechtzeitig vor dem Pferd erreichte. Puuh! Erster Schock war überwunden, aber es sollte noch weiter gehen... Erst mal froh darüber, dass das Quad jetzt auf der Weide war und alle anderen Tiere auch noch, setzten wir unsere Mission, die Schafe auf die andere Weide zu treiben fort und meisterten diese auch ohne weitere Zwischenfälle. Doch während wir mit unseren Schafen beschäftigt waren, waren die Kühe auf uns aufmerksam geworden.. unter ihnen auch drei ausgewachsene Bullen! Angeführt von diesen kam nun eine Herde Kühe auf uns und das Tor zu, welches noch immer offen stand. Aufgrund der Bullen etwas panisch retteten wir uns auf die andere Seite des Tores zu den Schafen, nur blöd, dass sich keiner um das Quad gekümmert hatte... das stand jetzt wieder auf der falschen Seite das Zauns. Die Bullen waren nicht gerade begeistert und begannen sogleich das Quad zu inspizieren und es, zu unserem Schrecken, mit ihren Hörnern zu bekämpfen! Was tun? Pferde sind wenigstens nicht aggressiv, aber Bullen!? Nach einigem probieren stellten wir fest, dass die Bullen eher uns als das Quad als Bedrohung sahen und uns folgten, sobald wir in eine Richtung am Zaun entlang gingen. Damit war Kim die (un)glückliche, die sich zurückschleichen und das Quad holen musste. Letztendlich waren wir alle und das Quad sicher und heile außerhalb der Wiese und unser Abendessen hatten wir uns redlich verdient!:D
Am Mittwoch reichte es uns dann ohne Dusche und richtiges Klo und wir machten uns wieder auf den Weg nach Melbourne in die große Stadt. Die Achterbahnauffahrt meisterte unser Auto zurück besser als gedacht (ich hatte schon befürchtet, dass wir da nie wieder weg kommen würden!). Da alle Hostels, aufgrund des Stereosonic Festivals (vergleichbar mit Tomorrowland, nur kleiner) ausgebucht waren, landeten wir auf dem Campingplatz von Melbourne. Dort wurden erstmal deutsche Vanillerkipferl gebacken! -dass es einen Backofen in der Campingküche gab mussten wir ausnutzen!- Leider waren sie etwas misslungen, da wir nicht gerade etwas zum Abmessen der Zutaten hatten... haben aber trotz allem geschmeckt!:D
Die nächsten Tage verliefen vergleichsweise ruhig, Kilian konnte am Freitag und Sonntag Nacht auf dem Stereosonic arbeiten, am Samstag hatten wir noch ein Interview in der Stadt. Sonntag Nacht verbrachten wir bei meinem Cousin, da Kilian so das Auto zur Arbeit nehmen konnte. Ach es ist immer wieder schön etwas Familie um sich zu haben! Sowas lernt man hier richtig zu schätzen, genauso wie Dinge, die zu Hause selbstverständlich sind, wie das eigene gemütliche Bett, ein sauberes Klo und die Möglichkeit zu Duschen!
Ab diesem Montag waren wir dann wieder im Melbourne International Backpackers (MIB) und seitdem sind wir hier. Ebenfalls Montag bekamen wir auch die Zusage für den Job, für den wir am Samstag beim Interview waren, Christmas Heads verkaufen! Dabei handelt es sich um Spenden sammeln für ein Institut, dass Instrumente zur Behandlung von krebskranken Kindern herstellt und eben die Weihnachtshüte, oder besser gesagt Rentiergeweihe zu verkaufen, von denen auch etwas als Spende zum Institut geht. Viel verdienen tut man da jetzt nicht wirklich...ich hoffe ja, dass das kurz vor Weihnachten noch besser wird! Immerhin ist es für einen guten Zweck und zeitweilig ist es auch recht spaßig. :)

Soo, das war denn ein doch recht langes Update von mir, aber das wollte ich euch echt nicht vorenthalten! Ich bin stolz auf euch, wenn ihr es bis hier geschafft habt! Leider hab ich keine Kekse zur Belohnung, aber dafür noch ein paar Fotos (wer hätte es gedacht! :D)

Danke fürs lesen! :) <3

Melbourne von oben - Eureka Tower
Salts Run
(Bild 3 ist die Dusche)

"Would you like to make a donation to the Children's Cancer Institute?"

Sonntag, 17. November 2013

Great Ocean Road

in Great Ocean Road, VIC, Australien
Eine Woche Melbourne Jobsuche, da dachten wir uns, müssen wir doch noch mal was neues sehen :D also sind wir am Wochenende zu den Zwölf Apostel gefahren und haben einen schönen Great Ocean Road Trip unternommen. Solche Ausblicke kennt man sonst nur aus dem Fernsehen - wirklich wunderschön! Steilküsten soweit das Auge reicht, unheimlich hügelige, grüne Regenwälder und das tosende Meer <3. Geschlafen haben wir eine Nacht am Johanna Beach, total abgelegen von allem und ein unglaublicher Strand. Ich glaube das war der schönste Strand, den ich je gesehen habe! Das habe ich schon immer vom französischen Strand in Pin Sec am Atlantik gedacht, aber Johanna Beach toppt Pin Sec um Längen. Am nächsten Tag ging es weiter zu den Zwölf Apostel und London Bridge. Ich kann euch sagen, auf den Fotos wirkt es nur halb so beeindruckend wie in Echt. Auf dem Rückweg sind wir durchs Hinterland gefahren, war auch wirklich eine tolle Tour, viel Landschaft und riesige Seen. Die zweite Nacht haben wir in Queenscliff verbracht, das liegt an der Spitze der großen Bucht von Melbourne. Auf dem Rückweg heute sind wir dann noch zu den Living Legends. Das sind Ställe, wo (ehemalige) Rennpferde stehen, welche unter anderem auch Sieger des großen Melbourne Cups sind. Der Melbourne Cup ist das größte Pferderennen Australiens und geht über mehrere Tage. In Victoria ist der Tag des großen 3500m Rennens sogar ein Feiertag!


Great Ocean Road

Queenscliff

Living Legends - Zipping & Efficient

Samstag, 9. November 2013

Into the bush and in the city again!

in Melbourne VIC, Australien
Jaa...ist schon etwas her, dass man hier auf meinem Blog mal was neues lesen konnte.. :D Seit den Blue Mountains ist einiges passiert. Da sind übrigens im Moment viele große Buschfeuer, gut dass wir jetzt schon da waren!
Also ich fang mal vorne an...noch in Sydney haben wir uns in der letzten Woche von Kilians Praktikum, ein Auto gekauft. Einen Toyota Kombi:) Der Mechaniker, den wir zur Inspektion vor dem Kauf uns besorgt hatten, war echt ein Typ für sich! David fährt mit seinem Van durch die City und macht mobile checkups von Autos, man braucht ihn bloß anrufen und er ist innerhalb der nächsten Stunde an Ort und Stelle:D Er hat sich also so auch unseren Wagen angesehen und ihn für gut befunden, also wurde er gekauft. David bot uns noch an, sich die Bremsen kostenlos einmal anzusehen und falls diese neu müssten, könnte er uns das auch günstig machen. Da sagt man ja nicht nein! Während der Inspektion der hinteren Bremsen (Trommelbremsen) stellte sich dann heraus, dass die Bremstrommeln so gut wie gar nicht runter gingen, ein schlechtes Zeichen - "really bad, really bad" betonte David immer wieder, während er versuchte die Trommel herauszudrücken, indem er Schrauben hinein drehte... plötzlich knackte es ziemlich laut und ziemlich ungesund - Bremstrommel gebrochen! Ich sah unser neues Auto schon auf dem Schrott stehen... David betonte, so was sei ihm wirklich noch nie passiert...brachte uns in der Situation aber auch nicht viel. Nachdem er dann die Bremsen hinter der Trommel inzpiziert hatte und festgestellt hatte, dass die Pumpen lecken, also neu müssten, baute er alles wieder zusammen und erklärte uns, er würde jetzt vorfahren und wir hinterher zu einer Werkstatt seines Freundes, wo wir am nächsten Tag die Trommeln und die Pumpen neu machen lassen könnten. Was blieb uns anderes übrig? Gesagt, getan. Ich hab uns während der Fahrt zu dieser Werkstatt ständig irgendwo reinkrachen gesehen, weil die Bremsen versagen, oder sonstwas - war eine wirklich beunruhigende Fahrt! Am nächsten Tag hat der Freund von David das aber wirklich gut hinbekommen und wir konnten noch am selben Tag endlich aus Sydney raus. Billig war's nicht gerade..
Soviel zu Sydney und zu unserem Auto. Es fährt wirklich gut und Probleme hatten wir seitdem keine mehr:)


Unser Auto 8)

Wir sind also am Montag drauf, nach Kilians Praktikum los in Richtung Griffith. Das liegt nord-westlich von Sydney und angeblich sollte es da viele Fruitpickingjobs geben.. nach einer Nacht in Young und einer in Griffith auf Rest Areas ohne Klo oder Dusche im Auto bei Eiseskälte (Nachts wird's im Outback echt scheiße kalt!) und nach ca 500km, zogen wir auf den Campingground in Griffith um. Endlich wieder eine normale Toilette und eine heiße Dusche! Nur kalt war es nachts immernoch.. mit der Jobsuche gestaltete es sich schwieriger als gedacht. Die Farmer in Griffith und Umgebung hatten eine wirklich schlechte Saison und kaum etwas zu ernten, bzw. hatten noch nicht mit der Ernte angefangen. Uns wurde gesagt, dass es erst in ca zwei Wochen Jobs geben würde.. Shit! Jetzt war die Frage: Was machen wir so lange!? Uns kam die Idee wwoofen (willing workers on organic farms) zu gehen, das bedeutet für Kost und Logis auf einer Farm arbeiten. Da gibt es ein Wwoofingbuch, in dem Nummern und Adressen von den Farmen stehen, die das machen. Nur woher dieses Buch bekommen? Nach einigem Suchen stießen wir auf eine Nummer von einem sogenannten Caesar, welcher ein Backpacker Hostel und Griffith betreibt...ein Versuch ist es wert dachten wir und riefen ihn an. Und tatsächlich hatte er ein Wwoofingbuch in seiner Hostelbüchersammlung, welches er uns schenkte (normalerweise bezahlt man für so ein Buch 65$)! :D So fanden wir eine Wwoofingfarm in Rankin Springs, eine Stunde Autofahrt von Griffith entfernt und 112 Einwohner groß. Etwas außerhalb des Dorfes liegt Selby, die vollkommen organische Farm von Familie Finch. Unter organisch hatte ich mir zwar nicht vorgestellt, dass es keinen Wasseranschluss gibt und man nur von Regenwasser lebt und auch nicht, dass es kein Klo im Haus gibt, sondern nur ein Klohäuschen draußen, aber nach einigen Tagen gewöhnt man sich da echt dran. Wir hatten unsere eigene kleine Hütte, etwas entfernt vom Haupthaus und konnten uns somit sehr gemütlich dort ausbreiten. Im Vergleich zu Deutschland war das alles mehr als unter dem Standart, den man kennt! Trotz allem haben wir uns bei den Finchs sehr wohl gefühlt, besonders wegen dem guten Essen!:D Familie Finch besteht aus Farmer Ronald (Ron), Farmersfrau Andrea, Sohn Roland (welcher schon ausgezogen ist, aber über ein We zu besuch kam) und Tochter Sabrina (in unserem Alter). Unsere Arbeit bestand hauptsächlich darin den Wintergarten und Tür-, sowie Fensterrahmen des Hauses zu streichen. Ron nahm uns auch ein paar mal mit und zeigte uns die Farm (ein riesiges Gelände, zum Teil einfach nur Wildnis) und wir konnten ihm bei seiner Arbeit mit den Schafen helfen. Die Finchs verdienen ihr Geld damit, die Lämmer zur Fleischerzeugung zu verkaufen. Während unserer Zeit dort hatten sie eine ziemlich große Bestellung von 200 Lämmern, welche dann von einem großen Truck abgeholt wurden. Mir als Vegetarier brach es wirklich das Herz, die armen Lämmer zu sehen, wie sie verladen wurden und wie sie nicht verstanden, was passierte, wobei ich wusste, dass sie alle schon am nächsten Tag geschlachtet werden würden.. :(  ist schon eine Erfahrung für sich, so was mal mitzuerleben.

Unsere Hütte auf der Farm


Die Farm

Lämmer verladen



Auf der Farm unterwegs

Ron & Jemma

Kilian mit Seek

Familie Finch


Trotz allem war es aber eine wirklich schöne Zeit bei den Finchs und wir waren schon etwas traurig, als wir am letzten Montag die Farm verließen und uns auf den Highway in Richtung Melbourne auf den Weg machten. Wir waren einige Tage vorher nochmal nach Griffith gefahren und hatten nach Jobs gesucht, dort hieß es aber auf einmal frühestens Mitte Dezember, was uns nun wirklich zu lange war. Daher beschlossen wir unser Glück in Melbourne zu versuchen. Nach einer Nacht auf halbem Weg in Shepparton, erreichten wir Dienstagmittag das Haus meines Cousins in Melbourne. Darauf folgte ein freudiges Wiedersehen mit meinem Cousin und seiner Frau und eine kleine Stadtführung von den Beiden. Bis Freitag wohnten wir bei meinem Cousin und ich genoss es, endlich mal wieder etwas Familie um mich zu haben :) Gestern sind wir nun ins Hostel umgezogen, das Melbourne International Backpackers, um stadtnah zu wohnen. Jetzt geht es hier auf Jobsuche mit hoffentlich mehr Erfolg, als im Outback!


Melbourne

Bei meinem Cousin

See ya guys! <3